An der Drushba-Trasse
Von 1975 bis 1979 arbeiteten rund 10 000 Bauleute aus der DDR in der Ukraine an der Ferngasleitung "Sojus", die von Orenburg im Südural bis an die Grenze zur Slowakei führte.
Der DDR-Abschnitt beim Bau dieser von fast allen damaligen RGW-Staaten (im Westen Comecon genannt) gelegten Gasleitung nannte sich Drushba-Trasse (Freundschafts-Trasse). Dieser Abschnitt erstreckte sich zwischen  Krementschuk am Fluss Dnipro und der kleinen Stadt Bar nahe Winniza über etwa 500 Kilimeter. Die eigentliche von uns gebaute Rohrleitung war mit rund 320 Kilometern ein ganzes Stück kürzer. Aber nicht nur eine Rohrleitung, sondern auch Wohnhäuser, fünf riesige Kompressorenstationen, eine Dispatcherstation für das ukrainische Gasleitungsnetz, Straßen, Kindergärten und andere Infrastrukturbauten gehörten zum Produktionsumfang der Trassenbauer aus der DDR.
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Begegnung
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Trassenkonvoi in der Westukraine
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30 Jahre nach dem Krieg im Westen der Ukraine
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Mobiles Trassenwohnlager in Glinsk bei Krementschuk
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